Bachelor-Prüfung

Die Prüfungen im BA-Studium der Geschichte werden studienbegleitend in den Modulprüfungen abgelegt. Eine gesonderte schriftliche oder mündliche Abschlussprüfung findet im Fach Geschichte nicht statt. Das Studium gilt als erfolgreich abgeschlossen, wenn nach sechs bzw. maximal acht Semestern alle vorgeschriebenen Studienmodule - inklusive der Schlüsselqualifikationen und der BA-Arbeit - erfolgreich absolviert wurden. Die Modalitäten der einzelnen Modulprüfungen sind im Modulhandbuch des BA-Studiengangs Geschichte geregelt.

Die Abschlussnote des Bachelorstudiums errechnet sich aus dem Durchschnitt der entsprechend ihrer ECTS-Wertigkeit gewichteten Modulabschlussnoten im BA-Studiengang sowie der Note der BA-Arbeit.

Bachelor-Arbeit

Wichtiger Prüfungsbestandteil des BA-Studiums ist die BA-Arbeit. Dabei handelt es sich um eine eigenständig anzufertigende wissenschaftliche Arbeit von ca. 40 Seiten Umfang. Die Bearbeitungszeit beträgt vom Zeitpunkt der Themenvergabe bis zur Abgabe drei Monate.

1. Themenfindung

Das Thema der Bachelor-Arbeit wird individuell in Abstimmung mit der betreuenden Dozentin/dem betreuenden Dozenten festgelegt. Zur Betreuung von BA-Arbeiten berechtigt sind alle Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer des Departments. Der Status des Hochschullehrers setzt die Habilitation und die Erteilung der Lehrbefugnis in einem Fach voraus. Assistenten, wissenschaftliche Mitarbeiter und akademische Räte sind daher in der Regel nicht betreuungsberechtigt.

Prinzipiell ist das Thema der BA-Arbeit frei wählbar. In der Praxis empfiehlt es sich aber, die Fragestellung der Arbeit aus dem Themenfeld eines zuvor besuchten Hauptseminars heraus zu entwickeln. Es ist zulässig, eine bereits benotete Hauptseminararbeit zur BA-Arbeit zu erweitern und erneut einzureichen.

2. Anmeldung

Die Vergabe eines Themas für die BA-Arbeit erfolgt durch die betreuende Hochschullehrerin/den betreuenden Hochschullehrer. Die Vergabe des Themas ist dem Prüfungsamt schriftlich auf dem entsprechenden Meldeformular anzuzeigen. Bitte legen Sie Ihrer Betreuerin/Ihrem Betreuer das ausgefüllte Formular zur Unterschrift vor. Zeitgleich mit dem Formular zur Anzeige der Themenvergabe ist beim Prüfungsamt das ausgefüllte Datenblatt mit persönlichen Angaben, die für die Ausstellung des BA-Zeugnisses erforderlich sind, einzureichen.

Mit der Anmeldung beginnt die dreimonatige Bearbeitungsfrist, die auf Antrag maximal um zwei Wochen verlängert werden kann. Die Möglichkeit zur Verlängerung der Bearbeitungszeit aufgrund nachgewiesener Erkrankung (Attest) bleibt unbenommen.

Nach § 7 der Fachstudien- und Prüfungsordnung ist die Vergabe eines Themas für die BA-Arbeit frühestens am Ende des fünften Fachsemesters möglich und setzt den erfolgreichen Abschluss mindestens eines Hauptseminars aus einem der Aufbaumodule des BA-Studiums voraus.

3. Abgabe

Die BA-Arbeit ist fristgerecht drei Monate nach Themenstellung bei der Betreuerin/dem Betreuer in zwei ausgedruckten Exemplaren sowie als elektronisches Dokument (PDF, Word-Datei etc.) einzureichen. Die Arbeit muss eine schriftliche Erklärung der/des Studierenden beinhalten, dass er/sie die Arbeit selbst verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel und Quellen verwendet hat.

Die Arbeit wird von zwei Gutachterinnen/Gutachtern korrigiert und benotet. Die Betreuerin/der Betreuer bestätigt dem Prüfungsamt schriftlich die fristgerechte Einreichung der Arbeit und teilt diesem die erzielte Note mit. Die Note wird vom Prüfungsamt in MeinCampus eingetragen und die ECTS-Punkte verbucht.